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Oralchirurgie

Behandlungen auf höchstem Niveau

Kieferchirurgische Rundumversorgung

Selbst bei gründlicher Zahnpflege und regelmäßiger Vorsorge lassen sich Behandlungen im Mundraum leider nie ganz vermeiden. In manchen Fällen sind dazu chirurgische Eingriffe notwendig, beispielsweise zur Entfernung eines Weisheitszahns oder zur Behandlung einer Zahnwurzel. Diese Behandlungen fallen in den Bereich der Oralchirurgie, einem Teilbereich der Zahnmedizin.

Viele Zahnärzte müssen ihre Patienten in solchen Fällen zur weiteren Behandlung zu einem Oralchirurgen überweisen. Wir verfügen in unserer modernen, familienfreundlichen Zahnarztpraxis aber über das Know-how, die langjährige Erfahrung und die technische Ausstattung, um Ihnen ein umfassendes Angebot an oralchirurgischen Behandlungen anbieten zu können. Im Gegensatz zu einer Fachpraxis sind wir zudem mit Ihrer Zahnsituation bestens vertraut und können Ihnen so eine kontinuierliche Behandlung und Betreuung vor, während und nach dem Eingriff ermöglichen. Dies ist gerade auch für Angstpatienten von großem Vorteil. Als Ihre behandelnden Zahnärzte kennen wir Ihre Wünsche und Bedürfnisse und können Sie individuell beraten, betreuen und behandeln.

Weisheitszahnentfernung

Das Gebiss eines erwachsenen Menschen besteht auf jeder Kieferseite aus zwei Schneidezähnen, einem Eckzahn, zwei Vorbackenzähnen und insgesamt drei Backenzähnen. Der dritte und hinterste dieser Backenzähne wird als Weisheitszahn bezeichnet. Er bildet sich als letzter Zahn aus, seine Entwicklung ist häufig erst im Erwachsenenalter abgeschlossen.

Bei den meisten Menschen reicht die Kiefergröße jedoch nicht aus, um den Weisheitszähnen genügend Platz zu bieten. Die Folge ist, dass die Zähne sich häufig nicht korrekt in die Zahnreihe einordnen können und dann ganz oder teilweise im Kiefer eingeschlossen sind. Diesen Zustand bezeichnen wir als „retiniert“ (zurückgehalten). Nicht selten liegen sie zudem schräg oder verdreht. Ein „normales“ Herauswachsen der Zähne ist so nicht möglich. Auch kann an den Zähnen eine Karies entstehen oder es können sich Bakterien festsetzen, die Entzündungen hervorrufen. Aus all diesen Gründen stellt sich bei den meisten Erwachsenen früher oder später die Frage nach der Entfernung der Weisheitszähne.

Wie die Zähne entfernt werden ist abhängig von ihrer Lage. Ist ein Weisheitszahn bereits weitgehend durchgebrochen, können wir ihn einfach unter lokaler Betäubung ziehen. Ist er jedoch noch ganz oder teilweise im Kiefer verborgen, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig, um den Zahn zu entfernen. Ob die Weisheitszähne einzeln oder mehrere gleichzeitig entfernt werden, hängt von ihrer Lage und den Wünschen des Patienten ab.

In der Regel wird der Eingriff unter lokaler Betäubung durchgeführt. Dabei wird das Zahnfleisch geöffnet und der Zahn vom Kiefer gelöst. Je nach Größe und Lage des Zahns wird er dann in einem Stück oder in Teilen entfernt. Zum Abschluss wird die Wunde vernäht und ggf. mit einer Drainage versorgt. Die Fäden werden nach ca. einer Woche wieder entfernt.

Nach einer Weisheitszahn-OP kann es zu Schmerzen und Schwellungen kommen, die betroffene Stelle sollte daher gekühlt werden. Zur Schmerzlinderung verschreiben wir Ihnen ein Medikament. Wir beraten Sie, wie Sie sich in den Tagen nach der OP verhalten sollten und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Seite.

Wurzelspitzenresektion

Ist die Wurzel eines Zahns bspw. aufgrund einer tiefergehenden Karies entzündet, wird in der Regel zunächst eine Wurzelbehandlung zur Beseitigung des Entzündungsherdes durchgeführt. Bringt die Wurzelbehandlung nicht den gewünschten Erfolg, ist eine Wurzelspitzenresektion oftmals die letzte Möglichkeit, den Zahn langfristig zu erhalten.

Bei einer Wurzelspitzenresektion (WSR) wird während eines kleinen, minimal-invasiven Eingriffs unter örtlicher Betäubung die entzündete Spitze einer Zahnwurzel gekappt und das entzündete Gewebe entfernt. Im Anschluss daran wird der Innenraum des Zahns gereinigt und der verbleibende Hohlraum wieder versiegelt. Ist der Eingriff erfolgreich, kann der Zahn so dauerhaft erhalten werden.

Lippen- und Zungenbändchen

Die Lippenbändchen sitzen zwischen den Schneidezähnen und verbinden die Innenseite der Lippe mit Ober- bzw. Unterkiefer. Sitzen diese Bändchen zu hoch oder sind sie zu kurz, kann das gerade bei Kindern zu einer Störung der Sprachentwicklung führen, die Lautbildung kann negativ beeinflusst oder auch das Kauen erschwert werden. Außerdem kann sich dadurch eine Lücke zwischen den Schneidezähnen entwickeln (Diastema). Oft üben die Bändchen auch Zug auf das Zahnfleisch aus und verursachen dadurch einen Rückgang des Zahnfleisches, wodurch sich leichter Bakterien zwischen Zahn und Zahnfleisch setzen können.

Das Zungenbändchen stellt wiederum die Verbringung zwischen Mundboden und Unterseite der Zunge her. Ist dieses kleine Bändchen verkürzt, zu breit oder zu lang, kann die Zunge an Mobilität verlieren. Gerade bei Kindern kann das zudem zu Problemen bei Schlucken oder Sprechen führen.

Egal ob die unscheinbaren Bändchen gekürzt, entfernt oder verlängert werden müssen – wir können in unserer Praxis die Korrektur von Lippen- und Zungenbändchen dank moderner mikrochirurgischer Methoden risikoarm und gewebeschonend durchführen. So lassen sich Fehlentwicklungen, Zahnfehlstellungen oder Störungen bei der Sprachentwicklung verhindern. Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.

Hemisektion

Sind eine oder mehre Wurzeln eines unteren mehrwurzeligen Backenzahns (Molaren) geschädigt oder entzündet, können wir mit einem kleinen chirurgischen Eingriff Teile des Zahns entfernen, um so den restlichen gesunden Teil und seine Funktion im Kiefer zu erhalten. Dieser kleine und risikoarme Eingriff wird als Hemisektion bezeichnet. Eine Zahnteilung ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Zahn nur teilweise beschädigt ist und als erhaltenswert eingestuft wird, beispielsweise weil damit eine Zahnreihe geschlossen bleibt oder eine vorhandene prothetische Versorgung erhalten werden kann.

Eine Hemisektion bietet sich als Behandlungsmöglichkeit vor allem dann an, wenn eine Wurzelbehandlung oder eine Wurzelspitzenresektion aufgrund der Lage der entzündeten Wurzel nicht erfolgversprechend ist, eine Spaltung des Zahns oder eine Fraktur der Wurzel vorliegt oder die Wurzeln aufgrund von fortschreitendem Knochenabbau teilweise freiliegen.

Bevor der Eingriff durchgeführt wird, sollte bereits eine Wurzelbehandlung stattgefunden haben, sodass der Teil des Zahns, der erhalten wird, auf jeden Fall entzündungsfrei ist. Bei der Hemisektion wird dann der Zahn betäubt, in der Mitte geteilt und der erkrankte Teil entfernt. Die verbleibende Wurzel trägt die noch vorhandene Restkrone des Zahns. Der verbliebene Restzahn kann dann nach der Behandlung und einer vorsorglichen Wartefrist überkront werden und beispielsweise als Befestigungspfeiler für eine Brücke dienen.

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